Sehr geehrter Herr Ing. Hackel!

Sehr geehrter Herr Ing. Hackel!

Ihr Projekt „Senior aktiv in Gutenstein“ stellt einzig und allein eine Immobilie dar und nicht mehr. Diese Immobile soll an einen Ort gebaut werden, der in Gutenstein zentral und dessen Wert daher unschätzbar für die weitere Entwicklung des Ortes ist; daher nicht ohne einen ernsthaften Entwicklunsprozess verplant werden sollte.
Ich habe nichts gegen „Senior aktiv“ oder auch gegen einen Bau, wenn er am Ende der Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für den Ort steht.
Wo sind aber Konzepte für Gutenstein? Mein Vater starb 1973, da war der Ort noch lebendig mit vielen Geschäften und einer guten Gastronomie, danach wurde taten- und fantasielos zugeschaut wie der Ort immer mehr an Lebendigkeit verlor.

Nicht die Natur, nicht das damals und teilweise noch bestehende ansprechende Ortsbild, nicht die gesellschaftlichen Entwicklungen sind schuld, sondern die Verantwortlichen, die es verabsäumt haben das Vorhandene mit Leben zu füllen. Kontakt aufzunehmen und mit den Menschen ihre Wünsche, Anregungen, Bedürfnisse, Vorbehalte und Ängste aufzugreifen, ernst zu nehmen und mit kompetenten Fachkräften und den Bürgern gemeinsam ein „Projekt Gutenstein“ auf die Füße zu stellen.

Die „Dorferneuerung“ war ein Hoffnungsschimmer, aber kaum waren die Förderungen erschöpft, war es mit Erneuerung zu Ende. Warum?
Eine Erneuerung darf sich nicht an Förderungen orientieren, sondern kann nur aus einer inneren Entwicklung, einer kritischen Auseinandersetzen mit der Gesellschaft und ihrem Umfeld entstehen.
Kritik muss möglich sein, Diskussion muss möglich sein, das ist das Wesen der Demokratie. Daher muss man die Bürger 1. vollinhaltlich informieren und ihnen 2. auch die Zeit geben, Ideen zu entwickeln. Daher darf dieser Prozess auch nicht an den Zeitablauf von Förderungen gebunden sein. Denn letztlich geht es nicht um das Geld des Gemeinderates, des Landes oder des Bundes, sondern um das Geld genau dieser Bürger, die Sie in Entscheidungen de facto nicht einbinden.

Sie kreiden an, dass seit dem vergangenen Sommer bezüglich der Alternativen für den Bau „Senior aktiv“ nichts weitergeht. Warum sind die Verantwortlichen seit dem Sommer nicht imstande, konkrete Daten auf den Tisch zu legen? Verträge, Verbindlichkeiten, Absprachen, Kosten – u.a. wurden für ein und dieselbe Sache 80 000.- bis 250 000.- Euro genannt. Was entspricht der Wahrheit? Was soll man glauben? Mit welchen Daten soll man planen?
Nur mit Fakten kann man arbeiten, nicht mit variierenden Aussagen und nicht mit Gesprächspartnern, die offensichtlich nicht gewillt sind, ihre starren Vorstellungen aufzugeben.

Die Mitarbeit, die sie sich nach der Wahl erhoffen, hätten die Gemeindeverantwortlichen schon seit Jahren haben können – jeder Versuch sich einzubringen, wurde aber zurückgewiesen.
Vereine sprechen sie an? Dort soll der Bürger sich verwirklichen, aber nicht in der konkreten Gemeindeentwicklung! – Brot und Spiele waren schon in der Antike ein Mittel, Bürger ruhig zu stellen.

Ich hoffe, Herr Ing. Hackel, wir stehen am Beginn einer Entwicklung zunehmender Aktivität ALLER Bürger, die ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen äußern und zukunftsorientierte, fantasievolle Lösungen einfordern. NICHT WEIL ES FÖRDERUNGEN GIBT, SONDERN WEIL DIE MENSCHEN ES WOLLEN.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Charlotte Knoll

 

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Präsentation am 17.01. im Gutensteiner Hof

Wir, die Liste3 “ Bürgerforum Gut für Gutenstein“, möchten alle Interessierten zu unserer Präsentation und Auswertung unseres Fragebogens sehr herzlich einladen.

Am Samstag den 17.01 um 15:00 Uhr im Gutensteinerhof (Fam. Zwinz) werden wir nach einer kurzen Vorstellung unsererseits die Ergebnisse unseres Fragebogens präsentieren.

Anschließend findet eine Fragerunde statt.

Auf Ihr Interesse und Ihren geschätzten Besuch freut sich GfG „Gut für Gutenstein“.

Präsentation der Auswertung des Fragebogens

Schreiben von Hr. Dr. Viktor Strebinger an Hr. Ing Reinhard Hackel!

Sehr geehrter Herr Ing. Hackel! Lieber Reinhard!

Ich habe soeben im Verteiler dein E-Mail an Frau Dr. Knoll und der Bürgerinitiative GfG erhalten. Mit dem Ersuchen das Schreiben auf die Homepage von „Gut für Gutenstein“ zu posten wird die Diskussion auf eine breitere öffentliche Basis gestellt. Ich persönlich halte dies für nicht sinnvoll, vorallem wenn im Verteiler so namhafte Politiker wie Herr Clubobmann Schneeberger mit einbezogen werden.

In diesem E-Mail führst du an, dass gefragt sind Zeit, Herzblut, Toleranz und……………

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Da ich deinem Mail nicht erkennen kann, dass man ernsthaft gar nicht in Betracht zieht das Alternativprojekt im Ortszentrum in Erwägung zu ziehen, bitte ich um Mitteilung, ob die Zusage des Herrn Bürgermeisters nun gilt. Offenbar gibt es in deiner Partei nun eine andere Strömung.

Ich sehe im Verteiler, dass der von mir sehr geschätzte Clubobmann Schneeberger informiert und in das Projekt eingebunden ist.

Die Diskussion ist möglicherweise mit diesem zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

Viktor Strebinger

Unterstützungserklärung für „BLEIB VITAL IN GUTENSTEIN“!

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Spät aber doch ermöglicht die ÖVP Gutenstein den Bürgern von Gutenstein an einem Entscheidungsprozess teilzunehmen.

Da sie im Gemeinderat die absolute Mehrheit hat zeigte die ÖVP bisher wenig Interesse an der Meinung der Bürger, aber die Wahlen nähern sich und sie erinnert sich wieder an jene, deren Diener sie eigentlich sein sollte.

Gewählte Gemeindevertreter haben natürlich die Verpflichtung Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu fällen, sollten aber ein Gefühl dafür haben zu spüren, wann eine Entscheidung über das von den Bürgern hinausgehende Mandat Bedeutung hat. Dies ließ der Gemeinderat bisher vermissen.

Nunmehr werden wir zu einer Unterstützungsunterschrift aufgerufen um im Nachhinein ein Projekt, das auch weiterhin jeder Notwendigkeit entbehrt, zu legitimieren.

Allein der Titel „BLEIB VITAL IN GUTENSTEIN“ macht mich schon schmunzeln, da – wenn man IM ORT einkaufen geht, dies wäre allen Gemeinderäten, ÖVP-Mandataren zu empfehlen – sähe, dass Gutensteiner auch noch mit 85, 90 oder mehr Jahren selbstständig einkaufen und auch berichten, wie aktiv sie ihren Alltag gestalten, die brauchen KEINE ZUGEKAUFTEN UNTERHALTERINNEN. Ihren Alltag erledigen sie selbstständig, bei Bedarf mit privater oder öffentlicher Hilfe, aber eben so viel wie unbedingt nötig. KÖRPERLICHE und GEISTIGE HERAUSFORDERUNGEN erhalten uns VITAL!!!

In Gutenstein – ich kenne einige Bürger, die damit bereits konfrontiert waren – , ist es Gott sei Dank noch immer so, dass sich Angehörige um hilfsbedürftige Familienmitglieder kümmern, beziehungsweise die Nachbarschaftshilfe und Freundeshilfe funktioniert. Dies ist menschlich gesehen nicht nur die beste Lösung, sondern für das Gemeinschaftsgefüge auch die kostengünstigste. Das weiß jeder, der Angehörige, Freunde oder Bekannte in Pflegeeinrichtungen hat und über die anfallenden Kosten Bescheid weiß. Warum also brauchen wir ein betreubares Wohnen?

Behindertengerechte Wohnungen stehen im Zentrum von Gutenstein leer, fehlt der Bedarf oder sind sie schlichtweg zu teuer?

Fehlt der Bedarf – so brauchen wir nicht noch welche!!!

Sind sie zu teuer – dann kommen die geplanten Wohneinheiten auch nicht günstiger (denn Mietzuschuss kann ich überall beantragen, nicht nur in einer Einrichtung für betreubares Wohnen) und über anfallende Betriebskosten, weiß ich in meiner Wohneinrichtung Bescheid, in dem geplanten Projekt sind diese noch offen.

Zur Versorgung des Haushaltes brauche ich in meinem bisherigen Wohnbereich Heimhilfe, aber auch in der geplanten Einrichtung für betreubares Wohnen – also wo ist der Vorteil?

Zum Glück ist das System der sozialen Dienste in Österreich so gut entwickelt, dass für jede Lebenssituation passende Unterstützung möglich ist, sodass meine Angehörigen diesbezüglich keine Sorgen haben müssen.

Wünsche noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche,

Dr. Charlotte Knoll

Einige Gedanken über die Gemeindeentwicklung in Gutenstein!

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Einige GutensteinerInnen werden sich fragen, was eine Wienerin, die hier hauptsächlich mit ihrer Familie die Freizeit verbringt in der Gemeinde einbringen kann. Nun, es geht mir nicht darum den Wienern in Gutenstein eine Stimme zu geben … denn meine Erfahrung war durchwegs dass meine Familie und ich wirklich willkommen waren (und sind) und nie auf die Art von Ablehnung oder Ausgrenzung trafen, die Wienern angeblich öfters in ländlichen Gemeinden widerfährt. Als wir unser Haus 2005 erwarben, lud uns sogar der damalige Bürgermeister zum Abendessen ein und wir erhielten mannigfaltige liebe Unterstützung durch NachbarInnen. Natürlich, wie immer und überall gibt es für diejenigen mit Zweitwohnsitz in Gutenstein, sowie vor allem für PendlerInnen Verbesserungswürdiges, wie z.B. die Öffnungszeiten der Wertstoffsammelstelle … aber im Grunde sehe ich keine massiven kurzfristigen Themen, die nicht auch ohne unsere Initiative ‚Gut für Gutenstein‘ konstruktiv diskutiert werden könnten.

Vielmehr ist es so, dass die Initiative ‚Gut für Gutenstein‘ sich nun hauptsächlich um die langfristige Zukunft Gutensteins annimmt: Wofür steht Gutenstein? Wohin soll es sich entwickeln? Was gilt es zu bewahren, was zu erneuern? – und diese Themen sollten uns Allen, auch Jenen die nur einen Teil ihres Lebens mit Gutenstein verbunden haben, am Herzen liegen.

Somit sehe ich meine Rolle darin beim nachhaltigen ‚Gestalten‘ mitzuhelfen und hier denke ich, dass ich, gerade dadurch dass ich Manches mit etwas mehr Abstand betrachten kann, vielleicht ein paar gute Anregungen geben könnte.

Zum Beispiel fällt es mir möglicherweise leichter, Gutenstein im Zusammenhang mit Pernitz zu sehen. Es ist offensichtlich, wie Pernitz sich mehr und mehr zu einem wirtschaftlichen und somit auch Geschäftszentrum im Nahbereich entwickelt. Somit denke ich wäre es sinnvoll, über (historisch gesehen) kurzfristige persönliche Interessen und parteipolitische Gegebenheiten hinweg einen Zukunftsdialog mit Pernitz zu entwickeln und hier auch klar abzustecken, welche Initiativen und Infrastrukturprojekte die Pernitz vorantreibt, kann auch GutensteinerInnen Vorteile bringen – daher muss man das Rad hier nicht noch einmal erfinden – und andererseits, bei welchen Potentialen Gutenstein der logische Vorreiter ist? Kann zum Beispiel Pernitz hinsichtlich landschaftlicher Schönheit, architektonischer, historischer und kultureller Gegebenheiten, Luftqualität, ja sogar Wetterbedingungen eine ähnliche Qualität bieten, wie Gutenstein? Und wenn nicht, worauf sollte sich Gutenstein konzentrieren und worauf Pernitz?

Wenn man die anstehenden Themen aus diesem Blickwinkel betrachtet, wird man ganz natürlich zu sinnvollen Ergebnissen kommen, wenn man sich überlegt ob notwendige neue industrielle bzw. infrastrukturelle Anlagen direkt im Zentrum von Gutenstein oder in den Nebentälern angesiedelt werden sollten oder ob man vorhandene Infrastrukturen die zwischen dem Gutensteiner Zentrum und Pernitz liegen umwidmet bzw. revitalisiert und dies vielleicht sogar in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pernitz. Gerade in Vorderbruck gibt es viel Substanz die droht bald brach zu liegen, wenn hier nicht übergeordneter gedacht wird. Ich denke da an die Werkshallen der Firma Schmidt, den Gutensteiner Hof, die Fernwärme Fa. Fenzl als vorhandene Strukturen (nahe dem existierenden Pflegeheim), deren Inhaber in Entwicklungsdiskussionen aktiv eingebracht werden sollten. Vor diesem Hintergrund ist es für mich schwer verständlich, warum wir aktuell über einen Neubau(!) von Seniorenwohnungen im Zentrum Gutensteins diskutieren müssen. Es mangelt in Gutenstein nicht an Bauten sondern eben an einem gesamtheitlichen, langfristigen Konzept.

In weitaus schwieriger gelagerten Regionen die wirtschaftlich im ‚Abseits‘ liegen, wie z.B. dem Waldviertel, haben mutige Bürgermeister, die offen und konsequent genug waren, mit Hilfe engagierter BürgerInnen und internationaler Experten auch manchmal unorthodoxe Ideen umzusetzen wahre Wunder geleistet … in unserem mit einem wachsenden Wirtschaftsraum gut verbundenen Gutenstein sollte hier doch mit Herz, Wissen um unsere Stärken und Toleranz, um einiges Mehr möglich sein!

 

Wünsche noch einen schönen Sonntag

Nicole Albert-Wilding

Der Kalender für 2015 kommt ins Haus …

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Ich freue mich immer auf den neuen Gemeindekalender – historische Bilder, Malereien von Künstlern und Kindern, bin neugierig auf die Fotos und dann kam 2015 …

Das erste und letzte Foto vom Kalender, die Wallfahrtskirche vom Mariahilfberg, sind ja noch ansprechend, aber dann geht es mit der Wahlwerbung und Selbstbeweihräucherung los, und ich finde es schade, dass ein Gemeindekalender zu diesem Zweck genutzt wird oder benutzt werden darf, da die Kosten für dieses Produkt zum Teil die Gewerbetreibenden von Gutenstein tragen, welche aber auch keinen Einfluss darauf hatten beziehungsweise haben, welche Fotos verwendet wurden. Des Weiteren gibt es in unserem Gutenstein so viele schöne Dinge… Landschaften, Pflanzen, Bäume, Wanderwege und vieles mehr… aber auch Fotographen und Bürger, welche es sich zum Hobby gemacht haben, wunderbare Fotos von Gutenstein zu erwischen. Wir hatten schon einen sehr schönen Kalender, welcher von den Kindern von Gutenstein gestaltet wurde, was alle Eltern, Großeltern und Bekannte sicher sehr stolz machte.

Natürlich ist es gut für Gutenstein, dass ein sicherer Übergang über die B21 errichtet wurde bzw. der Schulweg gesichert wird, aber warum finden wir nur Gemeinderäte einer Sektion auf den Bildern? Auch der Februar ist für einige Gutensteiner sicher nicht nur mit Freude behaftet, wenn sie ein ganzes Monat an die Arbeiten des Kanals erinnert werden und so aufheiternd und wunderbar zu betrachten ist eine aufgerissene, sumpfige Straße auch wieder nicht. Der Hochbehälter ist für die Wasserversorgung sicher nützlich, aber ich könnte mir für den Frühlingsbeginn ein etwas färbigeres Foto vorstellen. Mich wundert es auch, dass wir im April bei den Brücken von Gutenstein Herbststimmung in den Kalender zaubern, hier könnte der Osterhase doch ein paar Blumen verstecken. Der Raimundstein am Ortsanfang ist ja der gleiche wie früher, nur ein paar hundert Meter weiter, außer dass es Geld gekostet hat ihn zu versetzen und der Scheinwerfer stark blendet, wenn man Richtung Klostertal fährt, hat sich nichts geändert. Dass ein neues Fahrzeug von der Gemeinde Gutenstein angekauft wurde, ist in Ordnung, aber nichts desto trotz hänge ich mir auch kein Bild meines neuen Rasentraktors in meinen Wohnbereich. Aber es geht munter weiter mit den skurrilen Bildern – die Container und der Maschendrahtzaun zieren den Sommermonat Juli, welcher scheinbar für die Menschen die diese Bilder ausgesucht haben, „zum Schmeissen“ ist. Im August tummeln sich ein paar dick angezogene Kinder am Naturspielplatz – ich würde mich über ein Foto von Kindern in der Sandkiste im Freibad mehr freuen und es würde zum Thema passen. Der Raimundbrunnen ist für den September zuständig, welcher viel Geld gekostet hat, wie man hört….. wie er finanziert wurde, ist ja bis heute ein Geheimnis. Schade ist, dass er nur ein Zierbrunnen ist und kein Trinkwasser für durstige Besucher zu bieten hat. Im Herbst bringt er viel Arbeit beim Trockenlegen, da er keinen Abfluss hat. Vor allem entzieht es sich meinem Verständnis, was dieser Brunnen mit Raimund zu tun hat. Der Oktober zeigt ein sehr kreatives Steingebilde mit althergebrachter Fernsehantenne – Gutensteiner, kennt ihr das? Dem November allen Ehren, hier stimmt zwar mal die Jahreszeit – aber das nur ein Verein die Ehre hat sich zu präsentieren, finde ich auch nicht förderlich für eine gute Zusammenarbeit in der Gemeinde.

Schlussendlich komme ich bei einem winterlichen Foto vom Mariahilfberg zum Dezember, welches mir gut gefällt und denke mir – welche Fotos hätte ich mir vom Christkind wünschen sollen, dass ich die Termine nicht versäume, aber trotzdem etwas Nettes zum Anschauen und an die Wand hängen habe.

Schönes Wochenende wünscht

Christine Tisch

Franz Roth ist gut für Gutenstein!

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Lebenslauf von Franz Roth:

  • geb. 1977
  • Hauptschulabschluss
  • Lehre als Zimmerer in Gutenstein (bei Hans u. Andreas Berger)
  • Abschluss der Studienberechtigungsprüfung und Kolleg für Datenverarbeitung in 1050 Wien (Spengergasse).
  • beruflich tätig als Netzwerktechniker, Administrator in Weikersdorf am Steinfelde (SBA mechatronics GmbH)
  • hat eine Lebenspartnerin u. einen Sohn

Hauptwohnsitz in Gutenstein, Markt 120

 

Gutenstein – ein Biedermeierort in Niederösterreich!

Wie es scheint ist es unserem Bürgermeister Hannes Seper noch nicht aufgefallen, dass ein Teil der Bauwerke, unseres gemeinsamen Heimatsorts, aus dieser Epoche stammen.

Aus diesem Anlass heraus habe ich mir gedacht kurz die Architektur der Biedermeierzeit (~1815-1848) und der Renaissance (~1400-1600) zu erläutern.

Die entstandenen Werke der Biedermeierzeit waren schlicht und zugleich auch sachlich und elegant. Die Architektur wurde überwiegend in den bürgerlichen Wohnvierteln praktiziert. Im Gegensatz dazu soll die Architektur der Renaissance ausgewogene Proportionen, Schönheit der Einzelformen, Symmetrie und Harmonie aller Teile verkörpern.

Herzliche Grüße

Michael Kreuzer

 

Der Fragebogen

Nun habt Ihr die Möglichkeit unseren Fragebogen auch Online auszufüllen.
Diesen findet man oben im Hauptmenü an zweiter Stelle. Einfach anklicken und es öffnet sich ein zweites Fenster, in dem man die Fragen ausfüllen kann.

Die Ergebnisse werden dann am 17. Jänner um 15:00 Uhr im Gutensteiner Hof veröffentlicht.

Schulden machen ist Zukunftsraub an unsere Jugend!

 

Wenn man so von aussen hinschaut, erscheint alles wohlgeordnet: Die Gemeinde Gutenstein hat ihren Bürgermeister Seper mit der absoluten Mehrheit (also de facto unkontrolliert), die Straßenlaternen leuchten, die Mülleimer werden ausgeleert und für die Senioren wird ein „Betreutes Wohnen“ gebaut, das keiner will und braucht. Man kann sagen ein kommunaler Alltag aus Bürgersicht in Gutenstein.

Die kommunalpolitische Innensicht ist indes eine andere, denn die Leistungen müssen auch finanziert werden. So hat uns das Amstgebäude 2012 50.995,- Euro gekostet, der gesamte Gemeinderat 115.257,- Für den Kindergarten wurden 2012 Einnahmen von 32.948,- und Ausgaben von 99.007,- (als Rückzahlung) verbucht, das Freibad hatte Einnahmen von 2.439,- und Ausgaben von 16.772,- Der NÖKK – Sprengelbeitrag belief sich auf 243.896,- beim Kanal standen Einnahmen von 197.695,- Ausgaben von 156.143,- gegenüber, an Bedarfszuweisung haben wir vom Land NÖ 218.600,- bekommen. Sämtliche kommunalen Leistungen müssen finanziert werden und und das Geld dafür natürlich irgendwo herkommen. Gutenstein gibt derzeit jedenfalls schon mehr Geld aus, als es einnimmt!

Da in der Marktgemeinde Gutenstein weiterhin die Straßenlaternen leuchten sollen, der Müll abgeholt und auch die Kindergarten und die Volkschule weiter geöffnet bleiben sollen, müssen wir endlich mal einen Zettel und einen Bleistift zur Hand nehmen und rechnen. Wer das tut, erkennt, dass Sparen angesagt ist. Anstatt sich neue langzeit wirksame Ausgaben aufzubürden, sollte eher die Art und Weise der Aufgabenwahrnehmung bei den Pflichtaufgaben (z.B. Wetterstation) hinterfragt werden.
Nur die Konsolidierung des Haushalts und nachhaltiger Schuldenabbau mit Transparenz (wobei sämtliche Ausgaben offenzulegen sind) schaffen den notwendigen Handlugsspielraum für zukünftige Aufgaben. Zum konsequenten Sparwillen gehört auch, sich nicht von einer einmaligen Förderung in die Ausgabenfalle locken zu lassen, für die die Gemeinde noch lange zahlt. Denn Schulden machen ist Zukunftsraub an unsere Jugend.
Das „Betreute Wohnen“ würde uns im Jahr ca. 40.000,- Euro zusätzliche Personalkosten bescheren. Die Aussage von Hr. Bürgermeister Seper lautet, dass unsere Betriebe mehr Umsatz machen würden. Ein Vergleich mit der Gemeinde Krumbach zeigt, dass dieser Umsatzzuwachs praktisch nicht nachweisbar ist – das Argument ist daher fadenscheinig.
Ich bin sicher, dass es andere, effizientere und effektivere Wege gibt, um die Gutensteiner Unternehmer zu stärken.
Wir sind uns wohl einig, dass wir für ein solches Projekt nicht riskieren wollen Schulden zu machen, später Aufgaben reduzieren und/oder die Einnahmen (Gebühren) stark erhöhen zu müssen. So sehe ich die Zukunft nicht!

Ich zitiere unseren Hr. Landeshauptmann Pröll laut Kurier vom 06.12.2014:
Da gibt es zwei alte Grundsätze, die ich von meinen Eltern auf den Weg mitbekommen habe. Der eine heißt „Leben und leben lassen“ und der zweite heißt, „ein Lump ist der, der mehr gibt, als er hat“.

Schönen Sonntag wünscht

Michael Kreuzer

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Löschen von Einträgen

Es stimmt mich traurig, dass die Einträge unseres Bürgerforums „Gut für Gutenstein“ von der Facebookseite der Marktgemeinde Gutenstein gelöscht wurden. Da es sich bei den Löschungen ausschließlich um Einträge unseres Bürgerforums handelt, muss ich den Schluss ziehen, dass es den Verantwortlichen der Seite an Demokratieverständnis fehlt. Es ist traurig und bezeichnend, dass den offiziellen politischen Repräsentanten Gutensteins offensichtlich rein gar nichts an einem offenen, gesunden, politischen Austausch liegt.

Mit besten Wünschen für das neue Jahr,
Michael Kreuzer

 

Bildschirmfoto 2015-01-02 um 07.21.27

P.S. Diesen Eintrag habe ich auch auf die Facebookseite der Markgemeinde Gutenstein gepostet. Mal sehen, ob und wie schnell dieser wieder gelöscht wird.