Wolfgang Schebesta ist gut für Gutenstein!

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Ass.Dr. Wolfgang Schebesta
Geb. 27.06.1983
VS Kirchschlag bzw. Piesting
BRG Gröhrmühlgasse in Wr. Neustadt
Matura 2001
Medizinstudium 2001-2007
Ausbildung zum allg. Med. 2008-2011
Facharztausbildung seit 2012

Ausbildungen: Notarzt, Sportmedizin, Alpin- und Zahnmedizin

Verheiratet, 2 Kinder (4,5 und 6 Jahre)
Wohnhaft in Gutenstein seit 2007

Warum ich mich für „Gut für Gutenstein“ engagiere,

weil ich meinen Kindern und allen anderen, vor allem Jugendlichen bis zu Jungfamilien, ein aufwachsen in einem konkurrenzfähigen und lebenswerten Umfeld ermöglichen möchte, wo man auch stolz sein kann woher man kommt!

Johannes Seeböck ist gut für Gutenstein!

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Johannes Seeböck geboren am 11.05.77 in Mödling.

Aufgewachsen und Wohnhaft in Gutenstein, Steinapiesting 23.

Pflichtschulabschluss mit anschließender Lehre als Tischler.

2003-2013 Vertragsbediensteter der Gemeinde Gutenstein.

Verheiratet und Familienvater von drei Kindern.

Derzeit beschäftigt als Tischler bei Firma. Miedl in Weissenbach an der Triesting

„Jedes Geschäft oder Handwerker (Fleischer, Bäckerei, Greißler, Konditorei, usw.) wird unser Ortszentrum beleben.“

Marion Jansch ist gut für Gutenstein!

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Marion Jansch,

Jahrgang 1982. Volkschule in Gutenstein, Hauptschule und Polytechnischer- Lehrgang in Pernitz.

Ausbildung zur Restaurantfachfrau und Köchin.

Seit 2006 verheiratet und stolze Mama von drei Kindern.

Hauptwohnsitz: Klostertal 70, 2770 Gutenstein

 

„Jeder Euro, den wir in unsere Jugend investieren, bekommen wir 1000-fach retour“

Wo wird die Hackschnitzelheizungsfernwärmeanlage gebaut?

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Sehr geehrter Herr Kreuzer!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bitte höflich nachstehende Stellungnahme zu veröffentlichen:

Sehr geehrte Frau Fellner!

Ich danke für Ihren letzten Eintrag.

Wie angekündigt möchte ich zum weiteren Inhalt Ihres Schreibens Stellung nehmen, den ich schon verstehe.

Ich versuche einfache Schlussfolgerungen zu ziehen aus diversen emotionalen Äußerungen, die ich kurz zusammenfasse:

  1. a)  Bei der ersten Versammlung in der Volksschule der Vorwurf es hätte sich bei der vorherigen Versammlung niemand getraut zugunsten des Projektes Stellung zu beziehen, weil er sich vor mir fürchte;
  2. b)  Klar hörbar zu mir vor mehreren Personen eine bekannte angesehene Dame „Schleich die Ham außi“
  3. c)  Zustände wie in der Ukraine.

Klar: wäre tatsächlich komisch, hätte ich ohne jegliche Motivation das Wort ergriffen – stimmt, das würde mich grundsätzlich nichts angehen.

Ich werde mich für mein demokratisches Engagement aber nicht entschuldigen, auch braucht bei mir niemand Sorge zu haben, dass ich mich über die Angriffe selbst bemitleiden würde. Ich weiche auch bei diesen Angriffen in meiner demokratischen Meinungsäußerung nicht zurück (bonjour charlie). Zum letzten Satz Ihres Eintrages: mein Vater hat mir nicht mitgegeben jedem alles Recht zu machen und bei jedem beliebt zu sein, sondern aufrecht durchs Leben zu gehen.

Also, was hat der von draußen (Wopfing, Anmerkung) zu suchen.

  1. 1./  Ich bin in Gutenstein aufgewachsen, vereinsmäßig im Kleinen, aber doch tätig, habe noch einen Steinhaufen in Gutenstein.
  2. 2./  Gutenstein ist für mich etwas Besonderes, ich liebe diesen Ort.
  3. 3./  Bis Mitte Dezember war ich mit dem Projekt am Platz zum Hotel Bären nicht befasst, ging für mich persönlich in meinen Überlegungen von vielleicht sechs Wohnungen aus, hielt die Lage im Schnittpunkt Kreuzung Hauptstraße/Lorbeergasse/Piesting, bei dem gegebenen Verkehrslärm, für nicht sinnvoll. Der neu geschaffene Platz eröffnete eine gewaltige neue Situation. Aber was solls, ich habe mich tatsächlich nicht gekümmert. Im Übrigen: in meiner Hauptwohnsitzgemeinde Waldegg finde ich die gewählte Lage die in diesem Fall gut, auch die Beheizung mittels Fernwärme über eine Gasheizung der EVN, etabliert beim Bauhof ist super gewählt. Übrigens: in Wopfing gab es jahrelang das Problem Feuerwehr, es standen einige Standorte zur Diskussion, es wurde die Bevölkerung eingebunden, man wartete eben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt den richtigen Ort zu finden, wer diese Standortwahl kennt wird sagen: genial. Ich will dies deshalb ausführen um zu zeigen, dass ich nicht grundsätzlich gegen Groß- und Neubauten bin – nur am richtigen Platz.
  4. 4./  Schon etwas in die Glieder gefahren ist die mir zugetragene Spaltung in der Bevölkerung, die so weit ging, dass ein – wie ich zum ersten Mal aus der NÖN erfahren hatte – Bürgerpartei gegründet wurde.
  1. 5./  Mitte Dezember 2014 rief mich Fritz Fischer an und ersuchte mich zu einem Gespräch in Gutenstein in Bezug auf eine Vereinsgründung, es gäbe Überlegungen das Grundstück von der Gemeinde abzulösen und bereits Gespräche mit der Gemeinde. Ich habe sodann Bürgermeister Seper angerufen, mich um die Umstände erkundigt, völlig allgemein, mir wurde hier gesagt, dass die Gruppe um Fritz Fischer, Christine Stein, Wolfgang Lehner, Robert Schmid und andere einen durchaus vernünftigen Vorschlag gemacht hätten.
  2. 6./  Beim ersten Treffen Mitte Dezember bei Fritz Fischer in Gutenstein hörte ich nun von 26 Wohnungen, sah Pläne in der Gemeindeaussendung, es traf mich geradezu der Schlag. Nun wurden von uns diverse Lösungsvarianten besprochen, für mich war klar, dass diese im Rahmen eines persönlichen Gespräches, sofern dies gewünscht wäre, mit den Gemeindevertretern erörtert werden sollten. Ich wurde nun ersucht als Sprecher aufzutreten. Leider dürfte ich Herrn Bürgermeister Seper bei einem Termin telefonisch erreicht haben, jedenfalls hatte dieser keine Zeit und erklärte mir, dass er sich nicht zusammensetzen wolle, es sei allerdings soeben beschlossen worden, Anfang Jänner eine Veranstaltung zu führen, hier solle ich den offiziellen Vorschlag unterbreiten.
  3. 7./  Ich bin nicht als Söldner aus Wopfing gekommen, sondern wie ich dies auch klarlegte, als Sprecher für die Gruppe „Wir Gutenstein“. Schon vor Beginn war dies mit der Moderation abgesprochen und ebenso geplant, dass zunächst die Fragestellungen abzuwarten seien und ich danach im Namen dieser Gruppe den Vorschlag präsentieren werde. Das habe ich getan, das war es. Klare Mitteilung mir gegenüber dahingehend, dass ich beim Standort Ledererhaus hinter der Volksbank eine Machbarkeitsstudie erwirken sollte. Ich habe danach viel getan, insbesondere einen Architekten beauftragt.

Das wäre es für mich gewesen, wenn nicht …………. langsam, aber stetig in mir Überlegungen aufkamen, wieso sich jemand vor mir fürchten sollte (von mir ist niemand persönlich oder wirtschaftlich abhängig, Gewalttätigkeit wird mir auch nicht nachgesagt), dass ich mich schleichen sollte, nur Nebenwohnsitzer sei usw. Wieso will man einen Anwalt nicht haben, wieso fürchtet man sich? Man lernt Energie aufzuwenden um Fakten zu finden, zu kombinieren, sich in die Situationen des anderen hineinzusetzen und sozusagen aus jedem Umstand und Äußerung Rückschlüsse zu ziehen.

Wieso lehnt man kategorisch den Standort neben der Volksbank ab und bleibt bei dem derzeitigen Standort?

Wieso macht man derart Druck, das Projekt durchzusetzen und nennt immer wieder unterschiedliche Zahlen?

Wieso ist es möglich, dass bei einer Planung auf eine Heizungsanlage vergessen wird?

Wieso ist es möglich, dass bei der Sitzung Herr Posch meinte, dass man diese eben in einem Keller etablieren werde?

Wieso ist diese Äußerung möglich, wenn mit einem sehr großen Aufwand der Boden verdichtet wurde?

Wieso hält man an einem Grundstückskauf Liegenschaft Andreas Berger fest, wenn nun die Abstellplätze bei der Hauptstraße geplant sind und für dieses Grundstück Herr Fuss bereits das Kaufinteresse zu einem höheren Kaufpreis (meines Wissens) bekundete und dort renovieren will?

Wie passt das, wenn für die Anlage Alpenland der Bezugsvertrag mit Primagaz zu Ende des Jahres gelöst wurde?

Hackschnitzelheizungen im kleinen Bereich sind eine fantastische Angelegenheit. Ich habe diese besichtigt beim AURA-Projekt in Eggendorf – übrigens weit entfernt vom Zentrum in der Siedlung Maria- Theresia, das ist OK. Ich habe übrigens Grimmenstein besucht, es ist dies eine schöne Anlage nicht direkt an der Hauptstraße, großzügig und sonnig gelegen und nennt sich „Haus der Generationen“.

Antwort: es geförderte Großanlagen für Hackschnitzel, Fernwärme.

Meine schlimmsten Befürchtungen bitte ich beiliegender, wohl etwas plakativ dargestellter, Fotomontage des Künstlers Joachim Kern zu entnehmen.

Zur Vermeidung von Missverständnissen: anknüpfen soll man an solche Projekte wie in der Vorderbruck, Fenzl, wunderbar in Randlage gelegen, im Bereich des Betriebes, dort gehören solche Heizungsanlagen.

Da diese Frage nicht thematisiert wurde, eigentlich unter den Tisch fiel, würde ich gerne eine verbindliche Erklärung wissen, an welchem Standort die Errichtung der Hackschnitzelheizungsfernwärmeanlage geplant ist.

Sehr geehrte Frau Fellner, ich hoffe mit diesen Ausführungen Aufklärungen über den Hintergrund meines Auftretens gegeben zu haben. Ich persönlich fühlte mich erst ab einem Zeitpunkt betroffen in dem sich das Gefühl ergab, dass man nicht richtig informiert wird, man sich nicht sicher ist, ob Zusagen auch eingehalten werden, misstrauisch wird man durch Bemühungen mich los zu werden.

Ich sehe die Umstände nüchtern, nicht emotional. Soeben habe ich Seite 40 der NÖN, die Stellungnahmen der Parteiobmänner zur Standortfrage mit Interesse gelesen.

Mein momentan noch wichtigeres Interesse ist die Situierung des Heizwerkes in Gutenstein. Ich habe es sehr gerne erst genommen zu werden.

Beilage:

Fotomontage

Mit freundlichen Grüßen

Viktor Strebinger

Link zum Brief von Hr. Dr. Strebinger: Email lang an Gut für Gutenstein

 

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Hallo Thomas!

Ich finde es super, dass du dir am Samstag die Zeit genommen hast, zu unserem Treffen zu kommen und dass du dir so viele Gedanken darüber machst – herzlichen Dank!

In dem Punkt, dass man zusammen arbeiten soll, gebe ich dir vollkommen recht, darüber haben wir auch schon sehr viel nachgedacht und gesprochen, denn nur durch gemeinsame Projekte, Gespräche und Diskussionen kommt man an das Ziel – das ist auch der Weg, den wir uns wünschen und für den wir stehen. Das die Fragerunde für dich als Beschimpfung und Kindergartenniveau ankam, tut mir leid, denn es war gestern finde ich sehr gesittet. Für die gestellten Fragen können wir nichts, wir haben uns bemüht, die Fragen zu erörtern beziehungsweise wäre es auch ein Weg gewesen, deinen Einwand und deine Wünsche gestern bei der Fragerunde zu äußern. Wir haben wahrscheinlich verabsäumt näher auf unsere eigentlichen Punkte einzugehen und uns mitreißen lassen, von so manch privater Stellungnahme. Wir sind halt noch keine Profis! Für meinen Teil werde ich daraus Lernen und beim nächsten Mal versuchen es besser zu machen!

Ich hoffe trotz allem, dass du dich weiter so aktiv und ehrlich für Gutenstein einsetzt, wie du es auch für die Feuerwehr tust, denn auf solche Menschen kann man immer zählen.

Ich wünsche einen guten Start in die Woche und

Herzliche Grüße

Hannes

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Sehr geehrter Herr Anonymus vom 17.1.2015 18 Uhr 38

Ihrem Schreiben entnehme ich dass sie mit der gestrigen Veranstaltung nicht zufrieden waren, diese Meinung teile ich zum Teil.

Es hat mich überrascht, dass so wenige Fragen aus dem Publikum kamen. Haben Sie etwas gefragt? Sie dürfen und sollen sich an der Diskussion beteiligen um zu erfahren wofür das Bürgerforum „Gut für Gutenstein“ steht. NEIN wir stehen nicht WIR BEWEGEN uns FÜR Gutenstein. Wir fragen die Menschen nach ihren Vorstellungen und Wünschen, um daraus Projekte für alle Gutensteiner zu entwickeln. Glauben Sie, dass die 760 Euro pro Jahr für Hauptwohnbesitzer das Kraut fett machen? Die Nebenwohnbesitzer geben ein Vielfaches dieses Betrages in Gutenstein aus, durch Einkauf, Konsumation und durch Beschäftigung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe aller Art. Diese Diskussion wurde erst unter den beiden letzten Bürgermeistern hochgespielt. Vielleicht als Mäntelchen dafür, dass sie mit der Ausrede die Gemeinde ist so arm, wenig von dem durchaus ansprechenden Leitbild aus 2007 umgesetzt haben?

In diesem Leitbild, das uns gestern Herr Bürgermeister Seper ans Herz gelegt hat, stehen regelmäßige Bürgergespräche und Diskussionen am Programm zur Weiterentwicklung der Dorferneuerung, da steht die Anregung für Betriebe, Jugend und Arbeitsplätze etwas zu tun. Mit welchen Firmen wäre „Senior aktiv“ gebaut worden? Da steht drin, dass Startwohnungen für Junge geschaffen werden, dass daran gearbeitet wird, dass die Jugend IM ORT Arbeit findet und sich an der Dorferneuerung beteiligt u.v.m.

Was davon umgesetzt wurde überlasse ich ihrer eigenen Einschätzung. (SIEBEN Jahre sind vergangen)

Link zu „Leitbild zur Dorferneuerung Gutenstein“ Leitbild-fuer-Gutenstein-2012-07

Sehen Sie, wir das Bürgerforum „Gut für Gutenstein“ braucht nichts Neues erfinden. Wir wollen das Leitbild 2007 endlich umsetzen.- Lesen Sie es.

Was halten Sie von einer professionellen Raumplanung für Gutenstein. In anderen Gemeinden vor allem im Westen Österreichs wird das schon umgesetzt, das spart Ressourcen an Boden, Infrastruktur, Verkehr, Luft, nicht kurzfristige Förderungen, oder der Wunsch nach Hauptwohnbesitzern bestimmen die Entwicklung des Ortes und in diesem Fall möglicherweise auch des Tales, sondern Nachhaltigkeit.

Sie fordern Rot und Schwarz sollen miteinander reden. Das passiert schon, nämlich bei uns dem Bürgerforum „Gut für Gutenstein“. Wir sind zusammengewürfelt aus verschiedenen Richtungen des politischen Spektrums, aber das hat KEINE Bedeutung, da UNS einzig und allein die Entwicklung GUTENSTEINS UNTER EINBEZIEHUNG ALLER BÜRGER wichtig ist.

Sehen Sie, deswegen war ich NICHT GANZ mit gestern zufrieden, ich hätte mir mehr Diskussion erhofft, diese wurde möglicherweise durch die Selbstdarstellung der ÖVP Vertreter gehemmt, wie Sie bereits anführten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend

Charlotte Knoll

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Bericht über die Präsentation am 17.01. im Gutensteiner Hof!

Am frühen Samstagnachmittag, kurz vor Beginn der Präsentation des Bürgerforums Gut für Gutenstein (und damit der ersten echten Wahlveranstaltung), schien die Hauptsorge bei vielen Beteiligten zu sein, ob denn auch tatsächlich Leute kommen würden. Immerhin existiert die Liste erst seit Ende 2014. Und auch wenn man viel unterwegs war und mit vielen Menschen geredet hat, so ganz genau weiß man dann doch nicht, wen die Sache genug interessiert um ihr einen Teil seines kostbaren Wochenendes zu opfern.

Großes Aufatmen also, nachdem dann endlich die Tür aufging und die Bürger anfingen hereinzuströmen, und damit nicht mehr aufhörten, bis der Veranstaltungssaal des Gutensteinerhofs bis auf ein paar Plätze ganz vorn voll war. Um die hundert Personen wären es gewesen, schätzt das Personal.

Durch die Veranstaltung geführt wurde von Franz Nostitz, der zwar nicht der Liste GfG angehört, aber Mitglied des Vereins Gut für Gutenstein (aus dem sich die Liste entwickelt hat) ist. Zu Beginn hatten die einzelnen Kandidaten Gelegenheit sich selbst und ihre persönlichen Beweggründe vorzustellen. Hier wurde schnell klar dass man keine Politiker vor sich hat. Keine professionellen Redner, oder gar Berufs-Politiker, nur eine Hand voll Bürger die ein Ziel vor Augen haben und etwas bewegen wollen.
Im Anschluss übernahm der Spitzenkandidat Michael Kreuzer das Wort, um in kurzen Schlagworten das durchaus ambitionierte Programm von GfG zu erklären. Neben dem großen Thema Neubau „Senior Aktiv“, das der Anlass zur Gründung des Forums war, fanden auch allgemeine Punkte Erwähnung. So zum Beispiel die Infrastruktur, die Verbesserung der Gemeindearbeit für Kinder und Jugendliche, sowie der Tourismus, ein weiteres Hauptanliegen von Gut für Gutenstein.

Die Auswertung des von GfG zusammengestellten Fragebogens, den die Gutensteiner Bevölkerung in den vergangenen Wochen in ihren Briefkästen vorgefunden hat oder auch online ausfüllen konnte, stand als nächster Punkt auf dem Programm. Von den 29 gestellten Fragen wurden aus zeitlichen Gründen zwar nur eine Handvoll ausführlich behandelt, jedoch waren diese Ergebnisse meist mehr als eindeutig. Im Besonderen die Transparenz dessen was im Gemeinderat passiert scheint vielen ein Anliegen zu sein. Die gesamte Auswertung des von ca. 140 Bürgern abgegebenen Fragebogens ist frei zugänglich und kann auf der GfG Homepage eingesehen werden.

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Der wohl interessanteste Teil des Nachmittags war dann aber wohl für alle die abschließende offene Fragerunde. Die Anwesenheit von Bürgermeister Johannes Seper und einigen seiner Parteikollegen hat die Sache natürlich erst recht spannend werden lassen. Eben diese Gruppe war es auch, die mit kritischen Wortmeldungen das Meiste zu sagen hatte. Es wurde über den de facto nicht existenten Tourismus, das marode Freibad, ehrenamtliche Zusammenarbeit, natürlich viel über die (noch) leer stehenden Wohnungen im Ortszentrum und den dort geplanten Neubau, sowie einen möglichen alternativen Standort für „Senior Aktiv“ diskutiert.

Verglichen mit dem mitunter harschen Tonfall, der sich in den letzten Tagen in den Kommentaren auf der GfG Homepage eingeschlichen hat,  könnte man diese Gesprächsrunde wohl als handzahm, dafür aber fast durchgehend auf zivilisiertem Niveau bezeichnen. Generell scheint den meisten (unabhängig von parteilicher Zughörigkeit), in erster Linie daran zu liegen, das bestmögliche für Gutenstein und seine Bürger zu schaffen, im Idealfall alle gemeinsam.
Nur wie der Weg dorthin auszusehen hat, darüber ist man sich naturgemäß nicht einig. Man sagt ja „Viele Köche verderben den Brei“, aber genauso weiß man, dass viele Ansichten und Meinungen im besten Fall Kompromisse mit sich bringen können, mit denen sich dann auch alle anfreunden können.
Vielleicht kann es also nicht schaden, der einen oder anderen gegensätzlichen Meinung ein Mitspracherecht und Transparenz einzuräumen. Wie viele Gutensteiner DIESE Meinung teilen, werden wir in ein paar Tagen wissen.

Wir sagen DANKE für Ihren Besuch!

Schönen Sonntag wünscht

Anabel Zwinz

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Wohnbauförderungsgesetz für „betreutes Wohnen“!

Sehr geehrter Herr Kreuzer!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich wünsche einen schönen Sonntag.

Heute mache ich es mir leicht und verweise auf den Abschnitt VI. § 30 und folgende des NÖ Wohnbauförderungsgesetzes.

Die Grundziffer sind € 12,80 pro m2 Wohnnutzfläche.

Hier ein Werturteil meinerseits:
Es ist ein Fixbetrag, unabhängig von den tatsächlichen Baukosten, daher das Interesse, möglichst viele Wohnungen zu bauen. Nicht zu erkennen ist für mich ein konkreter Bedarf.

Nun gibt es Sonderpunkte für „betreutes Wohnen“ von 30 Punkten, weitere 25 Punkte für „Lagequalität“.

Die Betreuer werden von der Gemeinde bezahlt, damit der Bauträger entsprechende Zuschüsse bekommt.

Die Art der Förderung, nämlich ob zum Teil gar nicht rückzahlbar, oder im Rahmen von Annuitätenzuschüssen durch das Land, ist in § 31 geregelt.

Die Zuschüsse kommen aus Mitteln der Wohnbauförderung, die Zahlungen erstrecken sich über Jahrzehnte, sämtliche Förderungsmittel stammen von Bürgern, Beitragszahlern und Steuerzahlern.

Pikant ist für mich das Argument, dass sich das Objekt rechne aufgrund von Bedarfszuweisungen für Hauptwohnsitze. Nun mag man anmerken, dass es sich wiederum nur um Steuergelder handelt.

Völlig unbeachtet ist der Umstand der tatsächlichen Wertschöpfung und des Bedarfes.

Man stelle sich vor, dass die gegebenen Förderungsmittel der Marktgemeinde Gutenstein zur Verfügung gestellt würden. Hier aus Werturteil: ich bin der Meinung, wenn sämtliche von der öffentlichen Hand im gegenständlichen Fall bezahlte Fördermittel für Projekte, die gemeinsam in Gutenstein verarbeitet werden, verwendet werden, ergibt sich ein mehrfacher Gewinn für alle Beteiligte.

Insbesondere auch für unsere Senioren (zu denen ich auch schon in wenigen Jahren gehöre).

Als Anhang die entsprechenden Bestimmungen des Wohnbauförderungsgesetzes.

Einen schönen Tag wünscht

Viktor Strebinger

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Link zum: NÖ Wohnbauförderungsgesetz

 

Was ist passiert mit den 367 Unterschriften gegen die Bebauung des Platzes „ehem. Hotel zum Bären“

Ich halte es für ein gutes Zeichen, dass sich in Gutenstein 367 Personen gegen die Bebauung des Platzes des ehemaligen „Hotel zum Bären“ gefunden haben und ihre demokratische Gesinnung durch ihre Teilnahme an der Unterschriftenaktion bewiesen haben.

Die Unterschriften wurden laut Christine Stein bei einem Notar in Wien hinterlegt und beglaubigt. Die Gemeinde wurde entsprechend benachrichtigt, und Hr. Bürgermeister Seper hat die Liste sogleich angefordert.

In den nächsten Tagen – wenn Hr. Bürgermeister Seper die Teilnehmer anspricht – wird sich zeigen, wie es mit der demokratischen Gesinnung von Hr. Bürgermeister Seper ausschaut, und wie er mit den Teilnehmern an der Unterschriftenaktion umgeht. Seine bisherigen Äußerungen lassen vermuten, dass unser Herr Bürgermeister den Mitteln direkter Demokratie misstraut:

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Bei einem Treffen mit „Unser Gutenstein“ am 06.11.2014 hat er unterstellt, dass die Unterschriften z.T. mit „keilerischen Methoden“ eingesammelt worden sind.

In der NÖN KW46/2014 wird er so zitiert: „Gegen Unterschriftenliste per se habe ich natürlich überhaupt nichts, aber mit falschen Tatsachen Unterschriften erwirken, können Sie nicht machen.“

Herzlichst

Michael Kreuzer

 

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Ziffernmäßige Bekanntgabe, welche Beträge für die Anschaffung der Liegenschaften bezahlt wurden!

Sehr geehrter Herr Kreuzer!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich wünsche einen schönen Vormittag.

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2./ Es gibt keinen rechtswirksamen Baurechtsvertrag. Die aufschiebende Bedingung der Bewilligung ist nicht eingetreten. Ein alleiniger Verzicht etwa von AURA auf diesen Punkt reicht nicht, der Vertrag ist durch Nichteintritt der Bedingung zerfallen und muss auch neu verhandelt werden.

Es gibt eine Vereinbarung mit AURA, die auch in der öffentlichen Projektdarstellung beim Informationstag in der Volksschule erwähnt wurde (Gemeinderatssitzung 24.6.2013):

Die Kosten des Abbruches betragen € 84.000,00 netto und werden unter nachstehenden Voraussetzungen von AURA getragen:

Gemeinde übernimmt einen Kostenanteil von € 10.000,00 zuzüglich Mehrwertsteuer, zahlbar in 3 Teilbeträgen innerhalb von 3 Jahren an AURA.

Die Gemeinde verzichtet auf den gesamten Baurechtszins für den Zeitraum bis zur Vergabe der zwanzigsten Wohnung (von insgesamt 26 Wohneinheiten) und ab diesem Zeitpunkt für weitere 120 Monate. Also in kurzen Worten: sollten keine 20 Wohnungen vermietet werden kein Baurechtszins, sollten etwa in 5 Jahren 20 Wohnungen vermietet sein dann Baurechtszins ab weiteren 10 Jahren (meine Anmerkung).

Sollte das gegenständliche Projekt nicht durch AURA zur Ausführung gelangen, verpflichtet sich die Gemeinde zusätzlich zum zahlenden Kostenanteil (Anmerkung: € 10.000,00 zuzüglich Mehrwertsteuer) die restlichen Abbruchkosten in Höhe von insgesamt € 75.000,00 (zuzüglich Mehrwertsteuer) in 3 jährlichen Raten zu je € 25.000,00 (zuzüglich Mehrwertsteuer) beginnend mit 25.3.2014? zu bezahlen.

Dies ist der grundsätzliche Vereinbarungsstand.

Nicht berücksichtigt sind derzeit rechtliche Überlegungen, inwieweit das Vergabegesetz eingehalten wurde, ich kann dies nicht beurteilen.

Im Hochbau einschließlich Nebenkosten, Ausstattung, Lift, qualitativ hochwertig ist mit Baukosten von rund € 4.000,00 pro m2 zu rechnen, wir bewegen uns hier in einem Bereich von möglicherweise über € 5.000.000,00, im Vergabegesetz bezeichnet als sogenannter Oberschwellenbereich.

Für eine abschließende rechtliche Beurteilung fehlen mir jedoch die Informationen.

Morgen werde ich mir erlauben die gesetzlichen Bestimmungen des Wohnbauförderungsgesetzes näher zu bringen.

Einzubeziehen in die Überlegungen sind jene Beträge, die aus den Mitteln der Wohnbauförderung geleistet werden, auch über welchen Zeitraum sich das Land für die nächsten Jahrzehnte im Vorhinein verschuldet. Ebenso wird beleuchtet die Argumentation der Wirtschaftlichkeit, wenn „Bedarfszuweisungen“ geleistet werden. Wie ist dies gesamtwirtschaftlich zu bewerten, wenn wir etwa Pernitz einen Hauptwohnsitzbewohner wegnehmen? – oder umgekehrt?

Mit freundlichen Grüßen

Viktor Strebinger

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Email an Gut für Gutenstein _Hr_ Kreuzer_

Stellungnahme von Hr. Dr. Viktor Strebinger zum Eintrag von Frau Helga Fellner

Wiener Neustadt, am 16.1.2015

Sehr geehrter Herr Kreuzer!                    

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bitte höflich nachstehende Stellungnahme zum Eintrag von Frau Helga Fellner vom 15.1.2015, 9:57 Uhr zu veröffentlichen.

Zu den Fakten, in welchem Zusammenhang ich mich engagiere, werde ich am Montag Stellung nehmen.

Vorläufig nehme ich Bezug auf nachstehenden Satzteil: „Er (Herr Strebinger) sollte sich eher um seine alten Gemäuer kümmern. Wenn das ehemalige Kaffeehaus ordentlich bewirtschaftet und instand gehalten worden wäre, dann hätte man es nicht abreißen müssen“.

Ich habe nie das Kaffeehaus besessen oder betrieben.

Frau Helga Fellner kennt meines Erachtens die wahren Umstände. Ich halte diese nun wie folgt fest:

Das Kaffeehaus war im Eigentum der damals verwitweten Annemarie Pfeiffenberger, die dieses verkaufte an die Familie Gitaric, sodann gab es, mir nicht mehr namentlich in Erinnerung gebliebene, Eigentümer, die das Lokal sperrten. Mein ältester, leider zwischenzeitig verstorbener, Bruder Karl wollte sich seinen Lebenstraum erfüllen selbständig ein Kaffeehaus, oder Restaurant zu betreiben. Meine Eltern Johanna und Viktor Strebinger erwarben die Liegenschaft etwa Mitte der 90er Jahre. Ich weiß noch genau, dass meine Eltern viel investierten, es wurden die Sanitärräumlichkeiten renoviert, das Lokal war sehr ansehnlich. Nachdem, es war dies sicher noch in den 90er Jahren, Karl das Lokal aufgab, wurde dieses verpachtet an den Wirten Moser (Mariahilfberg). Nachdem dieser zusperrte (in der Zwischenzeit verstarb meine Mutter) verkaufte mein Vater das Haus, es muss etwa im Jahre 2002 gewesen sein, an die Familie Dammelhart/Spieß, ebenso bereits Gutensteiner Lokalbetreiber am Mariahilfberg. Der Kaufpreis wurde meiner klaren Erinnerung nach in langen monatlichen Ratenzahlungen, zum Teil durch die Verrechnung mit Essensgutscheinen für meinen alleine lebenden Vater bezahlt.

Ich hatte bekannterweise selbst überhaupt nichts mit dem Lokal zu tun.

Mit dem Vorwurf „man habe sich nicht um alte Gemäuer gekümmert“ will man mich treffen, in dem man meine verstorbenen Eltern beleidigt.

Das gelingt der Frau Fellner sehr gut.

Soweit ich mich als Kind erinnern kann haben es meine Eltern in ihrem stetigen Fleiß und Schaffen nicht verdient sich so etwas vorwerfen zu lassen.

„Hansi“ und „Wickerl“ waren fleißig, großmütig, offenherzig und hatten eine persönliche Stärke, sodass sie anderen mehr geben konnten, als sie selbst nahmen – und das gerne. Alle, die diese Zeilen lesen bitte ich sich beider zu erinnern und die Erinnerung jenen, die meine Eltern nicht kannten, weiterzugeben.

Zu meinem alten Gemäuer, welches nun mein Eigentum bzw. Miteigentum ist: Dass unser Haus mit dem Begriff „alte Steine“ bezeichnet wird, will ich als offene Meinungsäußerung gerne verstehen.

Ich persönlich bin jedoch nicht ganz der Meinung, dass das Haus im oberen Markt so furchtbar ist, dass man sich so richtig schämen müsste.

Das Haus steht im übrigen im Miteigentum mit meiner Cousine Elisabeth, es wohnen darin noch meine Tante Anni und Onkel Fritz, sowie mein Bruder Christian.

Das auf der Liegenschaft befindliche weitere kleine Haus sollte meiner Erinnerung nach, nach bautechnischem Sachverständigenrat „am besten weggeschoben“ werden. Hier kann ich Frau Fellner jedoch ein positives Zeichen geben, nämlich habe ich zunächst im vorigen Jahr den Dachstuhl erneuern und das Dach völlig neu eindecken lassen.

Das mit den „alten Steinen“ hat schon etwas für sich. Tatsächlich bedeutet ein derartiges Haus eine Last und Bürde. Ich habe dieses vom Vater übernommen mit meinem Versprechen dem leider durch eine plötzlich eingetretene geistige Beeinträchtigung im Haus wohnenden (seinerzeit als Gutensteiner Skifahraushängeschild gefeiert) Christian solange die dortige Wohnung zu belassen, solange er dies will und erlebt.

Zu Erinnerung an meinen kritisierten Vater:

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Viktor Strebinger 1927 – 2012

Zum weiteren Inhalt des Schreibens von Frau Fellner werde ich mir mit der Bitte um Veröffentlichung erlauben in einem Schreiben am Montag Stellung zu nehmen.

Es gibt offenbar noch manche offene Fragen von Bürgern. Ich kann diese nicht in einem einzigen Schreiben aufklären.

Meine Sachinformation in den nächsten Tagen bezieht sich ausschließlich auf Umstände, die öffentlich sind, und mir Unterlagen vorliegen, also keine Gerüchte:

1./  ziffernmäßige Bekanntgabe, welche Beträge für die Anschaffung der Liegenschaften bezahlt wurden.

2./  ob es bereits eine definitive, unabänderliche Vereinbarung mit der Firma AURA gibt.

3./  wie hoch die Kosten der Marktgemeinde gegenüber der AURA wären, würde man vom gegenständlichen Projekt Abstand nehmen.

4./  wie hoch die Förderungen für den Bauträger durch das Land sind, welche Beträge im Rahmen der Wohnbauförderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss geleistet werden, für welchen Zeitraum sich aus dem Bereich der Wohnbauförderung eine Annuitätenzahlung des Landes und somit Verschuldung ergibt werde ich am Sonntag bekannt geben.

Die jeweiligen Veröffentlichungen könnten zu konstruktiven Diskussionen anhand konkreter Zahlen führen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Viktor Strebinger

 

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Email lang an Gut für Gutenstein _Hrn_ Kreuzer_