Stellungnahme von Hr. Dr. Viktor Strebinger zum Eintrag von Frau Helga Fellner

Wiener Neustadt, am 16.1.2015

Sehr geehrter Herr Kreuzer!                    

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bitte höflich nachstehende Stellungnahme zum Eintrag von Frau Helga Fellner vom 15.1.2015, 9:57 Uhr zu veröffentlichen.

Zu den Fakten, in welchem Zusammenhang ich mich engagiere, werde ich am Montag Stellung nehmen.

Vorläufig nehme ich Bezug auf nachstehenden Satzteil: „Er (Herr Strebinger) sollte sich eher um seine alten Gemäuer kümmern. Wenn das ehemalige Kaffeehaus ordentlich bewirtschaftet und instand gehalten worden wäre, dann hätte man es nicht abreißen müssen“.

Ich habe nie das Kaffeehaus besessen oder betrieben.

Frau Helga Fellner kennt meines Erachtens die wahren Umstände. Ich halte diese nun wie folgt fest:

Das Kaffeehaus war im Eigentum der damals verwitweten Annemarie Pfeiffenberger, die dieses verkaufte an die Familie Gitaric, sodann gab es, mir nicht mehr namentlich in Erinnerung gebliebene, Eigentümer, die das Lokal sperrten. Mein ältester, leider zwischenzeitig verstorbener, Bruder Karl wollte sich seinen Lebenstraum erfüllen selbständig ein Kaffeehaus, oder Restaurant zu betreiben. Meine Eltern Johanna und Viktor Strebinger erwarben die Liegenschaft etwa Mitte der 90er Jahre. Ich weiß noch genau, dass meine Eltern viel investierten, es wurden die Sanitärräumlichkeiten renoviert, das Lokal war sehr ansehnlich. Nachdem, es war dies sicher noch in den 90er Jahren, Karl das Lokal aufgab, wurde dieses verpachtet an den Wirten Moser (Mariahilfberg). Nachdem dieser zusperrte (in der Zwischenzeit verstarb meine Mutter) verkaufte mein Vater das Haus, es muss etwa im Jahre 2002 gewesen sein, an die Familie Dammelhart/Spieß, ebenso bereits Gutensteiner Lokalbetreiber am Mariahilfberg. Der Kaufpreis wurde meiner klaren Erinnerung nach in langen monatlichen Ratenzahlungen, zum Teil durch die Verrechnung mit Essensgutscheinen für meinen alleine lebenden Vater bezahlt.

Ich hatte bekannterweise selbst überhaupt nichts mit dem Lokal zu tun.

Mit dem Vorwurf „man habe sich nicht um alte Gemäuer gekümmert“ will man mich treffen, in dem man meine verstorbenen Eltern beleidigt.

Das gelingt der Frau Fellner sehr gut.

Soweit ich mich als Kind erinnern kann haben es meine Eltern in ihrem stetigen Fleiß und Schaffen nicht verdient sich so etwas vorwerfen zu lassen.

„Hansi“ und „Wickerl“ waren fleißig, großmütig, offenherzig und hatten eine persönliche Stärke, sodass sie anderen mehr geben konnten, als sie selbst nahmen – und das gerne. Alle, die diese Zeilen lesen bitte ich sich beider zu erinnern und die Erinnerung jenen, die meine Eltern nicht kannten, weiterzugeben.

Zu meinem alten Gemäuer, welches nun mein Eigentum bzw. Miteigentum ist: Dass unser Haus mit dem Begriff „alte Steine“ bezeichnet wird, will ich als offene Meinungsäußerung gerne verstehen.

Ich persönlich bin jedoch nicht ganz der Meinung, dass das Haus im oberen Markt so furchtbar ist, dass man sich so richtig schämen müsste.

Das Haus steht im übrigen im Miteigentum mit meiner Cousine Elisabeth, es wohnen darin noch meine Tante Anni und Onkel Fritz, sowie mein Bruder Christian.

Das auf der Liegenschaft befindliche weitere kleine Haus sollte meiner Erinnerung nach, nach bautechnischem Sachverständigenrat „am besten weggeschoben“ werden. Hier kann ich Frau Fellner jedoch ein positives Zeichen geben, nämlich habe ich zunächst im vorigen Jahr den Dachstuhl erneuern und das Dach völlig neu eindecken lassen.

Das mit den „alten Steinen“ hat schon etwas für sich. Tatsächlich bedeutet ein derartiges Haus eine Last und Bürde. Ich habe dieses vom Vater übernommen mit meinem Versprechen dem leider durch eine plötzlich eingetretene geistige Beeinträchtigung im Haus wohnenden (seinerzeit als Gutensteiner Skifahraushängeschild gefeiert) Christian solange die dortige Wohnung zu belassen, solange er dies will und erlebt.

Zu Erinnerung an meinen kritisierten Vater:

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Viktor Strebinger 1927 – 2012

Zum weiteren Inhalt des Schreibens von Frau Fellner werde ich mir mit der Bitte um Veröffentlichung erlauben in einem Schreiben am Montag Stellung zu nehmen.

Es gibt offenbar noch manche offene Fragen von Bürgern. Ich kann diese nicht in einem einzigen Schreiben aufklären.

Meine Sachinformation in den nächsten Tagen bezieht sich ausschließlich auf Umstände, die öffentlich sind, und mir Unterlagen vorliegen, also keine Gerüchte:

1./  ziffernmäßige Bekanntgabe, welche Beträge für die Anschaffung der Liegenschaften bezahlt wurden.

2./  ob es bereits eine definitive, unabänderliche Vereinbarung mit der Firma AURA gibt.

3./  wie hoch die Kosten der Marktgemeinde gegenüber der AURA wären, würde man vom gegenständlichen Projekt Abstand nehmen.

4./  wie hoch die Förderungen für den Bauträger durch das Land sind, welche Beträge im Rahmen der Wohnbauförderung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss geleistet werden, für welchen Zeitraum sich aus dem Bereich der Wohnbauförderung eine Annuitätenzahlung des Landes und somit Verschuldung ergibt werde ich am Sonntag bekannt geben.

Die jeweiligen Veröffentlichungen könnten zu konstruktiven Diskussionen anhand konkreter Zahlen führen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Viktor Strebinger

 

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Email lang an Gut für Gutenstein _Hrn_ Kreuzer_

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Ein Kommentar zu “Stellungnahme von Hr. Dr. Viktor Strebinger zum Eintrag von Frau Helga Fellner

  1. Herr Strebinger
    Nichts liegt mir ferner als Ihre Eltern zu beleidigen. Sie waren wunderbare Menschen und ich habe sie besonders gerne gemocht. Sie waren überall bekannt und beliebt und wurden in Gutenstein sehr geschätzt.
    Dies wird Ihnen leider nicht mehr gelingen.

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