Wir möchten allen einen schönen 4. Advent wünschen. Geniessen Sie die letzten Vorbereitungen für das Fest mit Kekse naschen, heißen Kakao trinken, Geschenke einpacken, Lieder singen ….. oder was Sie auch immer vorhaben.
Wir möchten allen einen schönen 4. Advent wünschen. Geniessen Sie die letzten Vorbereitungen für das Fest mit Kekse naschen, heißen Kakao trinken, Geschenke einpacken, Lieder singen ….. oder was Sie auch immer vorhaben.
Christine Tisch geb. 1971 in Wiener Neustadt
Aufgewachsen in Gutenstein
Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenschwester in Wien
Weiterentwicklung in verschiedensten komplementären Pflege- und Heil-methoden
Seit 1995 wieder in Gutenstein wohnhaft
Verheiratet, 1 Tochter
Von Beruf freiberufliche DKGS, internationale Referentin in Aromapflege- und Therapie, tätig in eigener energetischer Praxis in Gutenstein seit 2004
Stolze Gutensteinerin mit Achtsamkeit und Dankbarkeit der Natur gegenüber!
Liebe/r anonyme/r Briefschreiber/in „Traurig“!
„Menschenunwürdig“ ist ein, aus meiner Sicht, unglücklich gewählter Begriff, der die Gegenfrage aufwirft: Was ist laut Herrn/Frau „Traurig“ menschenwürdig?
Ist es besser alte Menschen aus einer gewohnten Umgebung herauszureißen, die oft einmal die letzte Grundlage für das noch selbstständige Leben darstellt?
Ist es besser das Eigenheim zu verkaufen und stattdessen in eine teurere Mietwohnung mit Option auf Pflege zu ziehen?
Ist es besser von dort, sollte die adäquate Pflege nicht mehr möglich sein, ins Pflegeheim übersiedelt zu werden?
Wie bereits durch Herrn/Frau „Traurig“ erwähnt, die Kosten der Betreuung sind die selben, aber es geht auch um die Umgebung wo diese stattfindet.
Im Gespräch mit älteren Personen und auch im Gespräch mit Kollegen im Piestingtal und darüber hinaus, kommt immer wieder der Wunsch, so lange als möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben zur Sprache.
Zum Beispiel ein passionierter Jäger, der seine letzten Stunden im Schaukelstuhl vor seinem Fenster mit Blick auf den Wald und das Wild verbringen wollte. Dieser Wunsch konnte mit Hilfe des ansässigen Hausarztes, durch gute Betreuung ermöglicht werden.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist sicherlich eine langfristige Bedarfserhebung, mit gezielten Befragungen der Betroffenen (nicht nur der Angehörigen) und zusätzlicher Evaluation der Angebote in der nächsten Umgebung.
Schöne Adventzeit
Dr. Wolfgang Schebesta
Liebe/r anonyme/r Briefschreiber/in!
Wenn ich Ihren Brief lese, muss ich annehmen, dass Sie noch nicht lange in Gutenstein wohnen – denn hier sind 8 Leute aktiv, die jahrelang im Gemeinde- und Vereinsleben mitgewirkt haben und noch mitwirken. Nur jemand, der hier ganz fremd ist, kann uns die von Ihnen angeführten Motive unterstellen.
Unser Interesse gilt einem lebendigen Gutenstein:
Wir haben einen Top Kindergarten aber keine Kinder! Wir haben eine Schule aber keine Kinder! Das „betreute“ Wohnen kostet der Gemeinde Gutenstein nur Geld – wie Sie vielleicht wissen, muss die Gemeinde nicht nur für die Errichtung haften, sondern auch die zwei Teilzeitkräfte bezahlen – und trägt ja wohl kaum zur Belebung bei.
Zum Thema Transparenz weise ich darauf hin, dass wir als einzige bereits eine Kandidatenliste veröffentlicht haben. Und ebenfalls zum Thema Transparenz sage ich, dass wir uns hier üblicher Weise keine anonymen Briefe schreiben (das hier ist das erste und letzte Mal, dass einer beantwortet wird). Wir sagen uns ins Gesicht was wir uns zu sagen haben, schliesslich kommen bekanntlich durchs Reden die Leut‘ z‘ sam!
Schöne Adventzeit
Michael Kreuzer
Brief an das Team „Gut für Gutenstein“ wurde am 07.12.2014 in Pernitz aufgegeben
Beispiel-Rechnung für Personalkosten für 2 Personen/ 20 Stunden von 26.374,60 Euro pro Jahr
Lieber Didi!
Ich glaube, dass in einer Demokratie jede Meinung wichtig ist und dass sie auch gehört werden sollte.
Laut deiner Aussage hat sich die Stimmung Gutensteins negativ verändert, meines Erachtens ist aber genau das Gegenteil der Fall, denn ich habe bereits von vielen Bürgern gehört, dass sie froh sind, dass endlich etwas passiert.
Ich kommuniziere auch gerne mit Menschen mit denen ich nicht einer Meinung bin – dies betrachte ich als sehr positiv, denn man darf Kritik nicht schlecht sehen. Meiner Meinung nach sollten wir Achtung und Respekt gegenüber anderen haben, egal ob alt oder jung, ob reich oder arm, ob Arzt oder Arbeiter.
Wie sagt man so schön: „Durch Reden kommen die Leute zusammen.“
Liebe Grüße
Michael Kreuzer
Wolfgang Pferscher, geboren am 29. 12. 1969 in Wiener Neustadt
Seit Geburt in Gutenstein wohnhaft
Nach der Schulpflicht Ausbildung zum Elektriker und Installateur in der Firma Josef Schönthaler in Pernitz, noch immer in diesem Betrieb beschäftigt.
Seit 1985 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gutenstein.
Verheiratet, 4 Kinder.
Keine „parteipolitischen“ Ambitionen, aber gerne Mitarbeit für Gutenstein, daher das Engagement bei „Gut für Gutenstein“
Anabel Zwinz, geboren am 01.07.1978 im KH Wiener Neustadt.
Seit Geburt wohnhaft in der Vorderbruck, Gutenstein. Schule und Matura an der BLT Semmering.
10 Jahre Betreiberin von Bellas Cafe in Gutenstein, Seit Anfang 2014 Angestellte im Backoffice einer Personalvermittlung (AKZENTE Personal) in Wiener Neustadt.
Tief verwurzelt mit Gutenstein durch Familie und Freunde.
In letzter Zeit sitze ich häufig über unserer Website „Gut für Gutenstein“ und überlege, ob das was dort gesagt wird überhaupt jemanden interessiert. Wenn ich mir dann die Zugriffszahlen ansehe, weiß ich: Ja, die Menschen haben Interesse an unserer Bewegung und an Gutenstein. Wir bekommen auch viele bekräftigende E-Mails (buergerforumgutenstein@gmail.com). Menschen klagen uns ihr Leid. Der Wunsch nach einem lebendigen, einem reformierten Gutenstein ist groß. Dafür müssen wir etwas tun. Jeder kann seinen Beitrag für die Gemeinde leisten, ich möchte meinen leisten.
Im Namen unserer Initiative „Gut für Gutenstein“ sage ich danke für den großen Zuspruch und die wertvollen Beiträge, die Sie an uns gesendet haben.
Ich wünsche Ihnen weiterhin einen friedlichen Advent.
Herzlichst, Ihr
Michael Kreuzer
Oftmals werde ich gefragt, ob ich gerne in Gutenstein lebe, und das kann ich nur mit einem Ja beantworten. Ich habe hier eine sehr nette Kindheit erlebt, mit vielen Geschäften, Aktivitäten und einer starken Gemeinsamkeit. Der Mariahilfberg war ein renommiertes Ausflugsziel, im Sommer belebten das Grasskispektakel und die Raimundfestspiele in einer einfachen Form den Ort und ich war stolz, mit meinen Eltern gemeinsam helfen zu dürfen. Der glitzernde Schlossadvent ist mir auch noch immer gut im Gedächtnis. Es machte Freude, einkaufen zu gehen, sich im Markt zu treffen und auszutauschen und ich erinnere mich noch gerne daran, wenn ich in der Drogerie Weber ein kleines „Zuckerl“ erhielt.
Nach einer kurzen Zeit in Wien bin ich wieder dankbar nach Gutenstein zurück gekehrt, wir haben uns ein Haus gekauft und sanieren es seit 12 Jahren, habe hier meine Tochter zur Welt gebracht und schätze es sehr, in einer kleinen, feinen Gemeinde wohnen zu können und die Ruhe und Schönheit der Region zu genießen. Wo sich die Menschen untereinander helfen, unter die Arme greifen, wenn mal wo ein Engpass ist und sich am Gartenzaun unterhalten. Das Thema Nachbarschaftshilfe ist zwar etwas in den Hintergrund getreten, aber immer noch vorhanden und wenn es eng wird, gibt es immer helfende Hände.
Ortsbildtechnisch und wirtschaftlich schaut es zwar im Ort heute etwas traurig aus, aber auch ein schlafendes Dornröschen kann wieder geweckt werden und man sieht auch, dass viele Menschen und Bewohner Gutensteins großes Interesse daran haben, den Ort wieder zu beleben. Für mich ist es ein intensives Ziel, dies zu unterstützen und aktiv daran zu arbeiten.
Auch das soziale Netzwerk sollte wieder mehr in den Vordergrund treten, denn hier gibt es sehr viele verlassene Schienen und Wege. Es beginnt bei der Kinderbetreuung, bei Aktivitäten für Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche kaum vorhanden sind und führt weiter dazu, dass sehr viele junge Menschen sich in Gutenstein nicht „angesprochen“ fühlen, keinen Bezug zu Gutenstein haben den Ort verlassen, da sie hier keine Zukunft sehen. Hier ist für mich ein klares Konzept auszuarbeiten und anzusetzen. Daraus ergibt sich für mich die nächste Frage:
Was ist wichtig für die Altersgruppe von 15-25?
Die Feuerwehr und Musikkapelle ist als sehr positives Bespiel zu nennen, sie leisten aktive Jugendarbeit und dies wird sehr gut von allen angenommen. Wir haben aber sehr viel mehr in Gutenstein – einen Kultur und Sportverein mit sehr vielen Sektionen, die Landjugend, einen Elternverein, die Kinderfreunde, einen Dorferneuerungsverein, die Pfarre, einen Seniorenverein, den Schützenverein, … um nur einige Beispiele zu nennen. Hier liegt meines Erachtens ein sehr großes Potential, um ein reges Netzwerk zwischen Alt und Jung, Geben und Nehmen entstehen zu lassen. Natürlich sind hier alle Gutensteiner und Gutensteinerinnen aufgefordert, mit zu machen, Ideen einzubringen und sich am Gemeindeleben zu beteiligen.
Das meint
Christine Tisch
Unser Bürgerstammtisch am Krampustag im Café Nelly war ein voller Erfolg!
Am Anfang war der Ansturm ein bißchen zurückhaltend und ist auch unter Beobachtung gestanden. Viele Leute haben uns Mut zugesprochen; sie sind froh, dass es jetzt in Gutenstein eine dritte Bewegung gibt. Sie sagen außerdem, dass sich jetzt schon Einiges getan hat für die Gemeinde. Viele haben sich auch beklagt, dass in den letzten Jahren nichts passiert ist.
Was die Menschen wissen wollten:
Welche politische Erfahrung habt ihr?
Wir haben ein junges, dynamisches Team, das aus allen Bereichen kommt: der Wirtschaft, dem Tourismus, aus dem Sozialenbereich und aus dem Gesundheitheitsbereich – alle stehen erfolgreich mit beiden Beinen in der Berufswelt. Niemand ist als Politiker auf die Welt gekommen, wir holen uns gerne Rat von kompetenten Fachleuten aus der NÖ Landesregierung und unserer Marktgemeinde Gutenstein. Zudem werden wir entsprechende Fortbildungskurse absolvieren.
Warum engagiert ihr euch für Gutenstein?
Wir sind eine Gruppe von Gutensteinern, die sich gefunden hat und etwas zum Aufschwung von Gutenstein beitragen will. Jedem von uns ist Gemeinschaftsinteresse wichtiger als Einzelinteresse. Unser Bestreben ist es, dass endlich etwas passiert. Deswegen brauchen wir unbedingt einen Kassasturz, um ein Gesamtkonzept für die Marktgemeinde Gutenstein machen zu können.
Wer ist im Team?
Wir haben kompetente Leute in unserem Bürgerforum z. B.: Franz Roth und Johannes Seeböck sind unsere Ansprechpartner für Bauwesen und Straßenbau. Dr. Charlotte Knoll, Dr. Wolfgang Schebesta und Christine Tisch für Gesundheitswesen und Sozialwesen, Margarete Zwinz und Anabel Zwinz für Fremdenverkehr, Marion Jansch für Volksschule und Kindergarten, Charlotte Knoll und Nicole Albert-Wildling für Zweitwohnbesitzer, Wolfgang Pferscher für Abfall und Wertstoffsammelstelle, BA Franz-Erwein Nostitz-Rieneck, Michael Kreuzer und Stephan Wolf für Finanzen.
Könnt ihr euch eine Zusammenarbeit mit anderen vorstellen?
Ja gerne!
Gute Ideen, egal welcher Gesinnung, sollten respektiert und überdacht werden, zum Wohle unserer Bürger der Marktgemeinde Gutenstein!
Bis bald und wir freuen uns schon auf den nächsten Bürgerstammtisch am 20. Dezember 2014.