Warum habe ich einen Misstrauensantrag gegen Bürgermeister Kreuzer eingebracht?
Werte Gutensteinerinnen und Gutensteiner,
wie Sie sehen können, haben wir auf unserer Homepage schon lange nichts mehr gepostet, da wir vom Bürgermeister so gut wie nie eingebunden wurden.
Jetzt ist es aber an der Zeit, einiges klar zu stellen.
Der Misstrauensantrag wurde von mir eingebracht, da schon jahrelang einiges in der Gemeinde eigenartig ablief.
Ausschlaggebender Punkt war, als unser Gemeindesekretär Robert Perger den Gemeindevorstand Anfang August um Hilfe bat, da er laut eigenen Aussagen nicht mehr wisse, wie er die September Löhne und Gehälter auszahlen soll. Die Gemeinde sei laut Perger nicht mehr liquide und der Bürgermeister schweigt dazu!
Wir haben dann schnell reagiert und den Kontoüberziehungsrahmen massiv in die Höhe gesetzt.
Auch davor ist schon viel passiert!
- Es wurde ein Straßenbauprojekt, das sich die Gemeinde eigentlich nicht leisten konnte, von unserem Ex-Bürgermeister, ohne Gemeinderatsbeschluss, in Auftrag gegeben
- Briefe, adressiert an den Gemeinderat, wurden von Herrn Kreuzer nicht weitergegeben und nie im Gemeinderat behandelt. Diese Schreiben wurden dann mit den Worten: „Ihrem Ansuchen wurde nicht stattgegeben“ beantwortet
- Der Voranschlag 2023 wurde nicht, wie in der Gemeindeordnung vorgeschrieben, an die Fraktionen ausgehändigt und so konnte er alles veranschlagen was er wollte
- 2023 unterschrieb unser damaliger Bürgermeister einen Vertrag, der den SC Ortmann 90.000€ von der Gemeinde Gutenstein zusicherte, natürlich wieder ohne Beschluss
- Stellenausschreibungen wurden sehr knapp ausgeschrieben und genau auf bestimmte Personen zugeschnitten, sodass (laut Kreuzer) immer nur eine Person in Frage kam, die er dann als einzige alternative vom Gemeinderat bestätigen ließ. Interessant war nur, dass diese Personen schon Monate vor der Ausschreibung erzählten, dass sie einen Job als Gemeindebedienstete antreten werden.
Es gäbe noch genügend Gründe für mein Misstrauen gegenüber unserm Ex-Bürgermeister, aber das würde wohl den Rahmen sprengen.
Nachdem der Antrag eingereicht wurde, suchte Herr Kreuzer nicht das Gespräch, sondern tat so als ob nichts passiert wäre! Als es nach einem Monat (es war der letztmögliche Tag der Frist) zur Abstimmung kam, war Herr Kreuzer immer noch der Meinung, er hätte alles richtig gemacht. Es waren aber über 73% der Gemeinderäte anderer Ansicht! Somit war das Ende des Bürgermeisters „Michael Kreuzer“ besiegelt.
Wieder mal
Gut informiert, durch „Gut für Gutenstein“