Zwischenbericht zu unserem Bergfriedhof

In Gutenstein haben wir ein Juwel an Friedhof mit seiner einzigartigen Lage, die – so steil er auch sein mag – einen wunderschönen Blick über den Ort und das Tal ermöglicht, sodass auch bei traurigen Anlässen, immer wieder ein besonderes Empfinden aufkommt. Nicht zuletzt ist es der Schönheit unserer Region zu verdanken, dass wir uns kaum einen besseren Platz für die ewige Ruhe unserer Verstorbenen denken können – nicht zu vergessen, die Attraktivität für den Fremdenverkehr.

Unser Friedhof, birgt aber auch durch Steilheit und schmale Wege mit nicht wenigen Stolperfallen eine Herausforderung vor allem für ältere Besucher und kann – bis jetzt – auch nur Erdbestattung anbieten.

Es besteht jedoch immer öfter der Wunsch einer Urnenbestattung – sei es unter einem Baum, in einem Wiesengrab oder mit oder in einer eigenen Stele.

Auf unserem Friedhof finden sich „Armengräber“, die oft sehr vernachlässigt wirken; dies kann man durch einen symbolischen, aber würdevollen Bestattungsort weitgehend vermeiden.

Auf unserem Friedhof ruhen Menschen, die sich besonders verdient um unseren Ort und seine Bevölkerung gemacht haben, deren Gräber wollen wir bewahren und – so es keine Nachkommen gibt – auch pflegen.

Es fehlt auch an einem Verabschiedungsraum für jene die keine kirchliche Aufbahrung wollen – z.B., weil sie aus der Kirche ausgetreten sind, ohne Glauben oder nicht christlichen Glaubens sind. Die Anzahl dieser Mitbürger steigt kontinuierlich .

Die „Arbeitsgruppe Friedhof“

– ein großes Dankeschön! an die sehr engagierten Mitglieder der Arbeitsgruppe (in alphabetischer Reihenfolge) Hempel-Trebesiner Ulrike, Jansch Sebastian, Lechner Herbert, Pichler Heinz, Ramberger Hilde, Roth Herbert, Tisch Christine –

machte sich zunächst daran den Ist-Zustand zu erheben und daraus einen Stufenplan zur schrittweisen Umsetzung der notwendigen Arbeiten zu entwickeln. Wie wir alle wissen, sind wir eine Konsolidierungsgemeinde; daher lässt sich das Gesamtprojekt nur in kleinen Schritten verwirklichen.

Als erstes gilt es aufzuräumen. Unter der Leitung von Johannes Seeböck war eine Gruppe schon sehr fleißig und hat Buschwerk entfernt und den Zaun freigelegt, der nun endlich repariert werden kann.

Gräber, die heimgefallen sind, werden aufgelassen, wobei besser erhaltene Grabsteine und -kreuze aufbewahrt werden, um später ordentlich präsentiert zu werden, denn jeder Verstorbene war Teil unserer Gemeinschaft und ist daher Teil unserer Geschichte, Wert eines würdevollen Gedenkens.

Nach Auflösung der heimgefallenen Gräber – jede Grabstätte wird in der Gemeinde und vor Ort einzeln überprüft – wird sich ausreichend Raum ergeben für

1. einen Serpentinenweg, sodass der Zugang auch zu den oberen Bereichen einfacher möglich sein wird. Das betrifft nicht nur ältere Menschen, die auch im Winter an Begräbnissen teilnehmen oder ihre Verstorbenen besuchen wollen und Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit behindert sind, sondern nicht zuletzt auch die Bestatter, für die ihre Aufgabe einfacher wird (und daher für die Betroffenen kostengünstiger).

2. Flächen für Urnenbestattung, die von immer mehr Menschen bevorzugt werden.

Zuletzt wollen wir an die Planung eines Verabschiedungsraumes gehen; dafür werden Entwürfe ausgearbeitet und präsentiert werden, sodass der von der Bevölkerung bevorzugte Entwurf zur Umsetzung kommt.

Die Finanzierung wird die größte Herausforderung – da sind gute Ideen gefragt.

Ziel ist, einen Friedhof entstehen zu lassen, der für uns, aber auch für Besucher unseres Ortes als das erscheint was er nämlich ist – ein Juwel. Wer gerne mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen – tätige Hände sind immer gefragt.

Gut informiert durch „Gut für Gutenstein“

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